SOMATISCHES YIN YOGA
Im Somatischen Yin Yoga werden Yin-Asanas und somatische Übungen kombiniert. Ich begleite dich mit einem sehr sanften Unterrichtsstil, basierend auf einem fundierten Verständnis des Nervensystems und der Dynamik von Trauma, achtsam durch die Session.
Der zentrale Fokus der Praxis liegt darauf,
den Vagusnerv sanft anzuregen,
dein Nervensystem zu beruhigen, regulieren,
den Parasympathikus aktivieren,
raus aus dem flight, fight, freeze, fawn Modus,
mehr Körperbewusstsein zu entwickeln und
deinen Körper als sicheren Ort (wieder) zu erfahren

Der Raum ist trauma-informiert gestaltet:
Sicherheit, Willkommen-Sein und Selbstbestimmung stehen an erster Stelle.
Du entscheidest jederzeit, was sich für dich stimmig anfühlt – vollkommen frei von Druck oder Erwartungen.
Die Praxis kann besonders unterstützend sein, wenn dein Nervensystem oft überreizt ist und du
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unter (chronischem) Stress stehst,
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psychosomatische Belastungen kennst,
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traumatische Erfahrungen erlebt hast,
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neurodivergent bist (z.B. hochsensibel bist oder ADHS hast (insbesondere Frauen, die häufig eine starke innere Unruhe spüren)
oder du dir eine tiefere Verbindung zu dir selbst wünschst.
Du benötigst keine Vorerfahrung - jede/r ist willkommen.
Nervensystem-regulierend・Trauma-informiert
Körperweisheits-basiert・Selbstverbundenheit-fördernd
Aktuelle Kurse
Somatisches
Yin Yoga
Mittwochs
Somatic Yin Yoga EN 20:30-22 Uhr @ online
The Gift of Meditation EN 22-22:15 Uhr @online (for free)
Donnerstags
Somatisches Yin Yoga 17:30-19 Uhr @online
Sonntags
Teilweise als Sunday Yin Surprise 4./5. Sonntag im Monat 11-12:30 Uhr @ online
FAQ
Was sind somatische Übungen?
Somatische Übungen sind sanfte, achtsam ausgeführte Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen, die darauf abzielen, die Körperwahrnehmung von innen heraus (griech. soma = Körper) zu verbessern. Im Mittelpunkt steht nicht Leistung oder Muskelkraft, sondern das bewusste Spüren, Regulieren und Entspannen des Nervensystems. Somatische Übungen können sein: Visualisierungsübungen, Qi Gong, Augenbewegungen, Atemübungen, spezielle Meditationen, Akupressur, achtsame Vagusnerv-Aktivierung, sanfte bewusste Körperbewegungen, Körperreisen etc.
Was bedeutet Trauma?
„Trauma ist nicht das, was dir passiert. Trauma ist das, was in dir passiert als Folge dessen, was dir passiert ist.“ (Dr. Gabor Maté) Trauma ist eine anhaltende psychosomatische Reaktion auf überwältigende Ereignisse. Alles, was zu viel, zu schnell, zu früh war oder was passieren sollte und nicht passiert ist. Das Erlebte konnte nicht integriert werden. Es gibt verschiedene Arten von Trauma, die wir in unserem Leben erfahren können: - traumatischer Verlust & Trauer (im Zusammenhang mit dem Tod eines geliebten Menschen, insbesondere wenn der Tod plötzlich, gewaltsam oder unerwartet eintritt), - Kindheitstrauma (Erfahrungen wie Vernachlässigung, körperlicher, emotionaler oder sexueller Missbrauch, elterlicher Substanzmissbrauch, häusliche Gewalt oder der Verlust einer Betreuungsperson), - kollektiv (Krieg, Pandemie, Naturkatastrophe, Terror), - körperlich (Verletzungen, Schädigungen des Körpers), - emotional (intensive emotionale Belastung und Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls einer Person), - stellvertretend/sekundär (indirekte Konfrontation mit traumatischen Ereignissen durch das Hören von oder das Miterleben des Traumas, das andere erlebt haben als Zeuge), - systematisch (Ergebnis langjähriger Muster der Diskriminierung, Unterdrückung oder sozialen Ungerechtigkeit, die bestimmte Gruppen aufgrund von Faktoren wie Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung oder sozioökonomischem Status erfahren), - medizinisch (schwere Krankheiten, medizinische Eingriffe, Operationen oder chronische Erkrankungen). Trauma können akut, chronisch, komplex sein.